Darlehen für Promovierende

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Deutschlands Akademiker haben es nicht leicht. Während schon im Erst- und Aufbaustudium erhebliche Kosten in Form von Miete, Fahrzeughaltungs- und Studiengebühren auf die Studenten zukommt, ist dies in der Promotion nicht wesentlich anders. Im Gegenteil: Meist kostet eine Promotion alles in allem bis zu 30.000 EUR. Dazu kommen weitere 2-4 Jahre in die der Promotionsstudent kein festes Einkommen bezieht.

Mit einem gewöhnlichen Nebenjob wird es kaum möglich sein, seine monatlichen Fixkosten auch nur annähernd zu decken. Zumal Promovierende in der Regel zwischen 25 und 30 Jahren alt sind und meist schon Familie haben. Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Doktornachwuchs meist nicht an der fachlichen- und theoretischen Qualifikation, sondern vielmehr an der finanziellen Hürde scheitert. Das ist ein wahres Dilemma, wenn man bedenkt, dass Deutschland ohnehin bereits an einem Fachkräftemangel leidet.

Ein Darlehen für Promovierende als Lösungsansatz

Potenzielle Doktoranden wird aber in bestimmten Fällen Abhilfe geleistet, denn Banken bieten sogenannte Darlehen für Promovierende an. Eine Form dieses Darlehens ist der Studienkredit. Dieser wird im Gegensatz zu normalen Krediten monatlich ausgezahlt. Die monatliche Auszahlungssumme beträgt so zwischen 100 und 800 EUR. Oft sind die Zulassungsvoraussetzungen für ein Darlehen für Promovierende aber sehr hart. So muss meist ein hervorragender Notendurchschnitt im Erst- und Aufbaustudium vorgelegt werden. Wird die Promotion erfolgreich abgeschlossen, beginnt in der Regel sofort der Rückzahlungszeitraum.

Dieser kann aber auch erst 5 Jahre nach dem Abschluss beginnen. Die maximal mögliche Rückzahlungsdauer liegt bei 25 Jahren. Da Promovierenden eine gute finanzielle Zukunft in Spitzenpositionen vorausgesagt wird, ist der Zinssatz mit 3 % relativ niedrig angesetzt. Ein Darlehen für Promovierende wird beinahe von jeder namhaften Bank (z. B. Postbank, KfW, Deutsche Bank etc.) angeboten. Förderungsberechtigt sind in der Regel alle in Deutschland zugelassenen Promotionsstudiengänge. Die Angebote der unterschiedlichen Banken können sehr variieren, daher lohnt sich ein genauer Vergleich der Konditionen.

Finanzierung über einen Bildungsfond

Eine weitere Möglichkeit für ein Darlehen für Promovierende ist über einen Bildungsfond abgedeckt. Dabei handelt es sich um eine bankenunabhängige Form der Finanzierung. Auch hier müssen sich die Studenten erst bewerben. Ein Bildungsfond verlangt von den Bewerbern herausragende fachliche Qualifikationen. Daher ist es nicht einfach, über einen Bildungsfond gefördert zu werden. Die monatlich verfügbare Auszahlung liegt bei ca. 1.000 EUR.

Damit können im Prinzip die Lebenshaltungskosten weitestgehend gedeckt werden. Auch hier beginnt die Rückzahlung erst, wenn der Promovierende ins Berufsleben eingestiegen ist. Die Rückzahlungshöhe orientiert sich vornehmlich an der Dauer und Höhe der Finanzierung.

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